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Pressemitteilung
vom 02.02.2011
Altpapiersammlung
brachte 2 Millionen Euro
Der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) konnte im vergangenen Jahr
mit dem Verkauf des gesammelten Altpapiers 2 Millionen Euro und
damit ein Rekordergebnis erzielen. Die Erholung der Konjunktur und
der damit verbundene erhöhte In- und Auslandsabsatz der Papierfabriken
ließ die Nachfrage nach Altpapier steigen und die Rohstoffpreise
neue Höchststände erreichen.
Für Logistikkosten,
wie die Leerung der Papiertonnen und der Container an den Wertstoffhöfen
sowie den Transport des Altpapiers zur Aufbereitungsfirma musste
der AWB im Jahr 2010
rund 1,1 Millionen Euro ausgeben. Mit den verbleibenden Vermarktungserlösen
können kostenintensive Bereiche der Abfallentsorgung, wie beispielsweise
die Einsammlung und Entsorgung des Hausmülls mitfinanziert
und der Abfallgebührenhaushalt entlastet werden. Der Sammeleifer
der Bürger kommt damit diesen wieder zugute.
Nach der Einführung
der kommunalen Papiertonne im Landkreis Anfang 2009 wurden im Jahr
2010 nochmals 2.500 Papiertonnen beim AWB angemeldet. Insgesamt
waren damit Ende 2010 schon 16.360 Papierbehälter im Einsatz.
Der AWB wird aber auch künftig auf einen Mix aus Hol- und Bringsystemen
setzen. Neben der haushaltsnahen Papiertonne stehen zusätzlich
an 286 kleinen Wertstoffhöfen und 19 großen Wertstoffhöfen
Container für Altpapier zur Verfügung. Auch die von Vereinen
und karitativen Organisationen durchgeführten gemeinnützigen
Bündelsammlungen werden vom AWB weiterhin finanziell unterstützt.
Der AWB erfasste
im vergangenen Jahr über die Papiertonnen und die Container
an den Wertstoffhöfen insgesamt 18.200 Tonnen Altpapier und
damit 7% mehr als im Jahr 2009.
14.500 Tonnen Papier und Kartonagen wurden in die Papiertonnen und
die Container an den kleinen Wertstoffhöfen eingeworfen, die
restlichen 3.700 Tonnen an den großen Wertstoffhöfen
abgegeben. Vereine und Bayerisches Rotes Kreuz sammelten im Landkreis
Fürstenfeldbruck weitere
2.000 Tonnen Altpapier ein. Die kommunale Altpapierer-fassungsmenge
lag 2010 pro Einwohner durchschnittlich bei 90 Kilogramm. Rechnet
man die gemeinnützigen Bündelsammlungen mit dazu, sammelte
jeder Landkreisbewohner im Durchschnitt sogar 100 Kilogramm Altpapier.
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