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Abfallvermeidung

Lebensmittelabfälle vermeiden – ein Beitrag zum Ressourcenschutz

Nach einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) wirft jeder Bundesbürger pro Jahr mindestens 55 Kilogramm Lebensmittel weg. Insgesamt landen in Privathaushalten pro Jahr 4,4 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll.

  • Obst und Gemüse machen fast die Hälfte (34 %) der Lebensmittelabfälle aus. Danach folgen Speisereste (16 %) sowie Brot und Backwaren (14 %). Der Rest verteilt sich auf Getränke, Milchprodukte, Fertigprodukte, Fleisch und Fisch sowie Sonstiges.
  • Jedes Lebensmittel braucht für seine Herstellung kostbare Ressourcen: Wertvollen Ackerboden, Wasser und Dünger, Energie für Ernte, Verarbeitung und Transport.
  • So fließen allein 820 Liter Wasser, bis ein Kilo Äpfel geerntet ist. Rund 1.610 Liter Wasser sind es, bis ein Kilogramm Brot entstanden ist. Für ein Kilogramm Käse sind es mehr als 5.060 Liter. Für die gleiche Menge Rindfleisch sogar rund 15.420 Liter.

Tipps zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen

  • Kaufen Sie maßvoll und gezielt ein. Am besten schreiben Sie sich eine Einkaufsliste.
  •  Kaufen Sie nur so viel Lebensmittel, wie Sie verbrauchen können, bevor diese verderben.
  • Wählen Sie Packungsgrößen nach Ihrem individuellen Bedarf. XXL-Packungen sind für Single-Haushalte weniger geeignet.
  • Achten Sie auf die richtige Lagerung von Lebensmitteln. Tomaten und Äpfel separat lagern, da diese Ethylengas ausströmen, das andere Obst- und Gemüsesorten schnell reifen lässt. Brot bleibt in einer Brotbox oder einem Steinguttopf sowie als ungeschnittener Laib länger frisch.
  • Auch im Kühlschrank ist eine richtige Lagerung wichtig. Obst und Gemüse gehören ins Gemüsefach; Fisch und Fleisch auf die unterste, Milchprodukte auf die mittlere, Käse und zubereitete Speisen auf die oberste Ablage. Eier, Butter und Getränke haben ihren Platz in der Tür.
  • Das Mindesthaltbarkeitsdatum auf verpackten Lebensmitteln ist kein Verfallsdatum. Die Lebensmittel sind meist noch lange nach Ablauf des Datums verzehrfähig. Konsistenz, Geruch und Geschmack sind entscheidend. Dagegen darf das Verbrauchsdatum auf leicht verderblichen Lebensmitten (z. B. Hackfleisch, Frischgeflügel) nicht überschritten werden.
  • Aus Essensresten lassen sich leckere Gerichte zubereiten. Rezepte für Reste bietet zum Beispiel die Datenbank des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.
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