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AWB beantragt Baugenehmigung für neuen großen Wertstoffhof in Egenhofen

10.04.2017

Nach mehr als 25 Jahren soll in der Gemeinde Egenhofen ein neuer großer Wertstoffhof das bisherige Provisorium in der Schuttgrube Unterschweinbach – in der es an befestigten Flächen, Strom und Wasser mangelt – beenden.

Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises (AWB) wird noch im April den Bauantrag dafür im Bauamt der Gemeinde Egenhofen einreichen. Damit beginnt die Phase der Prüfung, Abwägung und Genehmigung des Vorhabens an der Boschstraße im Ortsteil Unterschweinbach.

Auf einer Fläche von rund 3.000 m² werden die Bürgerinnen und Bürger von Egenhofen ideale Bedingungen für die Entsorgung häuslicher Wertstoffe vorfinden. Geplant ist unter anderem ein Gebäude, in dem neben Büro, Aufenthalts- und Sozialraum, Lager auch die Annahmestelle für Leichtverpackungen („Kunststoffe“) untergebracht wird. Auf den zu befestigenden Containerflächen werden in feststehender Anordnung die Behälter zum Beispiel für Sperrmüll, Altpapier, Eisenschrott und Bauschutt positioniert werden. Wie bisher soll die Anlieferung von Rasen- und Strauchschnitt leicht gemacht werden: Über eine bequeme Rampe lassen sich die Gartenabfälle von oben abwerfen. Künftig soll es auch keine nassen oder schmutzigen Schuhe mehr am Wertstoffhof geben. Die Ableitung des Niederschlagswassers, das auf den gepflasterten und asphaltierten Flächen anfällt, erfolgt über ein Schacht- und Rohrleitungssystem, das in einer ca. 100 m³ großen Senke endet. Für dieses großzügige Regenrückhaltebecken auf derselben Fläche gab das zuständige Wasserwirtschaftsamt München bereits in der Planungsphase grünes Licht. Für die Abwasserentsorgung ist damit – entgegen anderslautenden Stellungnahmen -  gut gesorgt. Angebunden werden soll die neue Wertstoffsammelstelle über die Boschstraße. Motorisierte Abfallentsorger finden ca. 40 Halte- und Stellplätze vor, die im Einbahnverkehr an- und abzufahren sind. Die lange Aufstellfläche im Zufahrtsbereich könnte verhindern, dass sich PKWs auf die Ortsverbindungsstraße zurückstauen – ein Vorschlag, der auf Wunsch der Gemeinde hinsichtlich Verkehrssicherheit geprüft werden soll. 

Üppig ausfallen wird auch die notwendige Eingrünung: Da auf dem Gelände auch der Ausgleich für den Eingriff in die Natur und Landschaft zu erfolgen hat, erhält die bauliche Anlage einen teilweise bis zu 7,5 m breiten umgebenden Grünstreifen. 

Der Abfallwirtschaftsbetrieb hofft, dass der erste Spatenstich für den mit rund 1,3 Mio. Euro veranschlagten Wertstoffhof nach der zwei bis drei Monate dauernden Genehmigungsphase im zweiten Halbjahr 2017 erfolgen kann.

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